8. Dezember 2017: UMTaufen des Hansaparks in Sefik-Karagüzel-Park

Am Freitag, den 8. Dezember 2017 um 12 Uhr wird der am Hansaring gelegene Hansapark für 4 Wochen bis zum 4. Januar 2018 vorübergehend in Sefik-Karagüzel-Park umgetauft.

„UMTaufen der Kölner Ringe“ stellt damit zum 4. Mal Menschen in den Vordergrund, die maßgeblich zu Atmosphäre, Lebensqualität und Flair an den Kölner Ringen beitragen und ehrt diese mit einem Straßennamenschild. Der Blick wird nicht mehr in die Vergangenheit und auf deutsche Herrscherdynastien gerichtet, sondern bleibt auf Augenhöhe, in der Gegenwart und im lokalen Umfeld. Eigenverantwortlichkeit und die Chance auf Ehrung nach sinnvollem Einsatz und Eigeninitiative in nächster Umgebung werden heraus gestellt.

Standen bei den vorherigen Aktionen der Reihe „UMTaufen der Kölner Ringe“ mit dem „Dietlinde-Schumacher-Ring“ die Kölner Kioskkultur, mit dem „Doro-Hoffmann-Ring“ das Thema Inklusion von behinderten Menschen, mit dem „UMTaufen des Salierringes in den Harald-Schumacher-Ring“ das Thema Obdachlosigkeit und vorbildhafte Hilfeleistung im Vordergrund der Aktionen von Frank Bölter im Rahmen des Kölner StadtLabors, so stellt die Aktion „UMTaufen des Hansaparks in Sefik-Karagüzel-Park“ die vorbildhafte und selbstbeauftragte Integrationshilfeleistung von Sefik Karagüzel mit seinem Verein Handinhand e.V. in den Vordergrund. Sefik Karagüzel kam 1958 aus der Türkei nach Deutschland, arbeitete über Jahrzehnte bei den Fordwerken in Köln, kümmerte sich, nachdem er selbst in Köln heimisch geworden war, zunächst privat und nebenbei seit Mitte der 60er Jahre um die Integration seiner türkischen Landsleute, gründete vor etwa 15 Jahren den Verein Handinhand e.V., um asylsuchenden und integrationswilligen Neukölnern aus aller Welt eine offizielle Anlaufstelle mit Hilfe- und Beratungsleistung anzubieten. Inzwischen ist der Verein mit Sitz an der alten Stadtmauer am Hansaring die wohl wichtigste lokale Anlaufstelle für Migranten aus aller Welt, die in Köln an Klüngelpütz, Eigelstein und Umgebung ein neues Zuhause suchen. Der Verein Handinhand e.V. bietet jeden Freitag um 12 Uhr gibt eine Reistafel für alle an, so auch zur Umbenennung des Hansparks in Sefik-Karagüzel-Park am Freitag, dem 08.12.2017 um 12 Uhr …

Mehr Informationen www.koelnerringe.de

 

  1. Die Grünanlage heißt Hansaplatz, nicht Hansapark. Und die Hanse war keine deutsche Herrscherdynastie.

    Anstatt Klüngelpütz heißt es Klingelpütz.

    Ihr wisst schon, dass auf dem Hand-in-Hand-Vereinsgelände lange Werbung u.a. für WEFA gemacht wurde (http://www.hurseda.net/fotogoster.php?id=1723), die der Salafistenszene nahe stehen (https://www.ksta.de/koeln/–sote-dubioser-verein-laedt-150-fluechtlingskinder-ein-23023990)? Das schafft keine Atmosphäre, die zu mehr Lebensqualität im Veedel beiträgt.

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