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Formen der Stadt

Videos an den Ringen: ab Ende August 2017
Filmscreening: ab Ende September 2017

 

 

Ein Projekt von Team: Johanna Reich, Jan Rothstein, Matthias Hoffmann 

An den Kölner Ringen befinden sich zahlreich Skulpturen im öffentlichen Raum. Jede Skulptur besitzt ihre eigene Formensprache und Präsenz, die in Kommunikation mit dem Raum, der sie umgibt, tritt. Mit der wechselseitigen Beziehung zwischen städtischem Raum und bestehenden Skulpturen an den Kölner Ringen setzt sich das Team um Johanna Reich, Jan Rothstein und Matthias Hoffmann auseinander.

Johanna Reich fragt nach der Wahrnehmung der bestehenden Skulpturen am Ring und bezieht den digitalen Raum mit ein: per QR–Codes, die auf Messingplatten eingraviert sind, können Videos zu den Freiskulpturen an den Ringen abgerufen werden. Diese zeigen einen neuen Blick auf die vertrauten Skulpturen und deren Umgebung auf und tauchen im Oktober im Filmscreening an den Ringen auf.

Der Theaterwissenschaftler und Dokumentarfilmer Jan Rothstein initiiert die filmisch-dokumentarische Spurensuche nach drei verschwundenen Kunstwerken, die sich ehemals an den Ringen befanden. Als die Werke 2010 im Rahmen eines Seminars der Fachhochschule Köln in einer Datenbank zusammengefasst werden sollten, wurde ihr Fehlen bemerkt. Wo sind die Kunstwerke abgeblieben? Gleichzeitig werden Fragen nach der Sichtbarkeit und Bedeutung der Kunst im öffentlichen Raum gestellt. Wem gehört diese Kunst eigentlich? Wer interessiert sich? Und wer fühlt sich für sie verantwortlich?

Der Architekt Matthias Hoffmann plant und gestaltet die Rückbindung des dokumentarischen Resultats dieser Spurensuche im Außenraum: Der Film selbst wandert dabei an den Ort in den Stadtraum der Ringe zurück und soll im Rahmen einer Projektion im Außenraum ab Ende September gezeigt werden.